Ein Bonus ohne Einzahlung wird häufig als Guthaben oder Spielguthaben beschrieben, das nach einer Registrierung zur Verfügung steht, ohne dass dafür zunächst eine eigene Einzahlung erforderlich ist. Für die Teilnahme sind meist Angaben zur Person und ein Nutzerkonto nötig. Welche Daten konkret abgefragt werden, richtet sich nach dem Angebot, den Teilnahmebedingungen und den geltenden gesetzlichen Vorgaben. Ein Blick auf diese Punkte hilft, den Ablauf der Registrierung und den Umgang mit persönlichen Informationen einzuordnen.
Zu den grundlegenden Registrierungsdaten gehören in der Regel Name, Geburtsdatum, Wohnsitzland und eine Kontaktmöglichkeit wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Diese Angaben dienen der Einrichtung des Kontos und der Zuordnung der Teilnahme zu einer Person. Das Geburtsdatum ist insbesondere für die Altersprüfung relevant; Anbieter müssen die jeweils geltenden Altersvorgaben berücksichtigen.
Bei einem Angebot mit einem bonus ohne einzahlung sind die Teilnahmebedingungen und die Datenschutzhinweise zwei wichtige Informationsquellen. Die Bedingungen erläutern, wer teilnehmen kann, wie der Bonus gutgeschrieben wird und welche Umsatz- oder Fristregelungen gelten. Die Datenschutzhinweise beschreiben dagegen, welche personenbezogenen Daten zu welchen Zwecken verarbeitet werden und wie lange sie gespeichert bleiben.
Je nach Kontoablauf können weitere Daten hinzukommen. Eine Identitätsprüfung kann etwa Angaben aus einem Ausweisdokument erfordern. Wird später eine Auszahlung beantragt, können Zahlungsinformationen notwendig sein, selbst wenn für die Teilnahme am Bonus keine Einzahlung geleistet wurde. Welche Schritte anfallen, lässt sich üblicherweise in den Hinweisen zur Kontoeröffnung und Auszahlung nachvollziehen.
Personenbezogene Daten werden typischerweise verarbeitet, um ein Konto bereitzustellen, die Teilnahme zu verwalten und Alters- oder Identitätsprüfungen durchzuführen. Hinzu kommen gesetzliche Pflichten, etwa im Zusammenhang mit der Verhinderung von Geldwäsche oder der Dokumentation von Geschäftsvorgängen. Für jeden Zweck gelten die jeweils einschlägigen datenschutzrechtlichen Grundlagen. Die Datenschutzerklärung sollte diese Zwecke verständlich benennen.
Auch die Weitergabe an Dienstleister kann Teil der Datenverarbeitung sein. Dazu zählen beispielsweise technische Plattformen, Identitätsprüfer oder Zahlungsdienstleister, soweit sie für einzelne Abläufe eingesetzt werden. Wesentlich ist, dass die Informationen darüber Auskunft geben, welche Kategorien von Empfängern beteiligt sind und welche Aufgaben sie übernehmen. Angaben zu Speicherdauer, Kontaktstelle für Datenschutzanliegen und den Rechten betroffener Personen ergänzen dieses Bild.
Zu den Rechten nach der Datenschutz-Grundverordnung gehören unter bestimmten Voraussetzungen Auskunft, Berichtigung und Löschung sowie die Einschränkung der Verarbeitung. Auch der Widerspruch gegen bestimmte Verarbeitungen und der Widerruf einer Einwilligung können relevant sein. Die konkreten Möglichkeiten hängen davon ab, auf welcher Rechtsgrundlage die jeweilige Verarbeitung beruht. Die Kontaktdaten der zuständigen Stelle sollten in den Datenschutzinformationen aufgeführt sein.
Bei der Registrierung können neben den für das Konto erforderlichen Angaben auch Auswahlmöglichkeiten zu Mitteilungen oder personalisierten Angeboten erscheinen. Solche Einstellungen sollten klar von den Angaben getrennt sein, die für die Teilnahme notwendig sind. Eine Einwilligung zu optionalen Nachrichten ist üblicherweise gesondert geregelt und lässt sich nach den beschriebenen Vorgaben verwalten. Cookie-Informationen erläutern zudem, welche Technologien auf der Website eingesetzt werden und welche Einstellungen verfügbar sind.
Für einen sachlichen Überblick empfiehlt es sich, zunächst die verlangten Angaben und den Ablauf der Verifizierung zu erfassen. Anschließend lassen sich Teilnahmebedingungen und Datenschutzerklärung nebeneinander betrachten: Die eine beschreibt die Bonusregeln, die andere die Datenverarbeitung. So wird deutlich, welche Informationen bei der Anmeldung gebraucht werden, welche später hinzukommen können und an welche Stelle Datenschutzfragen gerichtet werden können.
Eine übersichtliche Dokumentation dieser Punkte unterstützt eine informierte Teilnahme. Dazu gehören die Art der erforderlichen Daten, ihre vorgesehenen Verwendungszwecke, mögliche Empfänger und die verfügbaren Kontoeinstellungen. Wer die Angaben vor dem Absenden der Registrierung prüft, kann den Ablauf besser verstehen und die Teilnahmebedingungen mit den eigenen Erwartungen an den Umgang mit persönlichen Informationen abgleichen.